
Schamanismus wird seit Jahrtausenden praktiziert. Im Unterschied zu Ansätzen, die vor allem Symptome behandeln, richtet er sich auf die zugrunde liegenden Ursachen von Problemen: Durch rituelle Praktiken, schamanische Reisen und spirituelle Beratung sollen Blockaden gelöst, Traumata bearbeitet und neue Wege für persönliches Wachstum eröffnet werden.
Ein zentraler Gedanke ist die Eigenverantwortung: Statt sich als Opfer äußerer Umstände zu sehen, geht es darum, die eigene Handlungsmacht anzuerkennen und aktiv am eigenen Leben mitzuwirken. Praktizierende berichten häufig von mehr emotionaler Resilienz, innerer Ruhe und einem stärkeren Gefühl der Verbundenheit mit der Natur und ihren Mitmenschen.
Schamanische Praxis geht davon aus, dass Wirklichkeit vielschichtiger ist, als rationales Denken allein erfassen kann. Durch Trance-Reisen, Visionssuche und Rituale sollen Zugang zu innerer Kraft, Mitgefühl und Selbsterkenntnis sowie ein klareres Verständnis der eigenen Lebensaufgabe möglich werden.
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Die schamanische Trance ist ein veränderter Bewusstseinszustand, den Praktizierende nutzen, um die Grenzen der physischen Realität zu überschreiten.


