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Einführung in den Neuroschamanismus

Einführung in den Neuroschamanismus

Schamanische Praxis und neurowissenschaftliche Grundlagen für innere Balance

Schamanen waren überzeugt, dass es eine angeborene instinktive Intelligenz gibt, die die Kraft besitzt, den physischen Körper zu kontrollieren, zu erhalten, ihn wiederherzustellen und ihn zu erneuern. Diese Kraft reguliert den Herzschlag und die Körpertemperatur, überwacht die Verdauungsfunktionen und Hormonproduktion, die Ausscheidung der Abfallprodukte und die Neugestaltung neuer Strukturen in unserem Bewusstsein. Diese instinktive Intelligenz ist grundsätzlich in jedem Menschen vorhanden, bleibt jedoch durch Unwissenheit darüber ungenutzt.

Was bedeutet Neuroschamanismus?

Im Neuroschamanismus knüpfen wir das Band zwischen alten schamanischen Techniken und Methoden mit Erkenntnissen der modernen Neurobiologie. Dies ermöglicht es uns leichter zu verstehen, wie Sie diese angeborene Intelligenz aktivieren und für sich nutzen können. So können Sie in kurzer Zeit die in Ihnen schlummernde Fähigkeit der schamanischen Trance lernen und nutzen. Erkenntnisse aus der schamanischen Trance können Sie im Alltag gezielt einsetzen.

Was erfahren Sie in diesem Workshop?

  • Vermittlung neurobiologischer Erkenntnisse
  • Vermittlung schamanischer Techniken
  • Schamanische individuelle Tranceerfahrung
  • Anstoßen von biologischen Prozessen: Veränderung neuronaler Strukturen, Veränderung von Glaubenssätzen, Veränderung bestimmter Geisteshaltungen
  • Förderung körperlicher Veränderungen: Reduktion von Stresshormonen, Blutdrucksenkung, Immunglobulin A

Wir wissen heute, dass das Gehirn in der Lage ist, seine Struktur (im Schamanismus ist es die innere Landkarte) zu verändern. Seine Vernetzung ist plastisch, sodass nahezu jedes Denk-, Gefühls- und Emotionsmuster überarbeitet werden kann. Bekannte und unbekannte Aktivierungsmuster von Neuronengruppen können dadurch neu kombiniert werden.

Um diese Fähigkeit des Gehirns für persönliche Problemlösungen zu nutzen, lernen wir willentlich die schamanische Trance ohne Drogen zu induzieren. Im Zustand der Trance begeben wir uns in bestimmte Bereiche unseres Geistes, um Informationen und Lösungen für persönliche Probleme zu finden. Wir erhalten dadurch Kraft für anstehende Aufgaben und Probleme.

Was passiert während der schamanischen Trance?

Im Zustand der schamanischen Trance lernen wir unseren persönlichen spirituellen Helfer kennen. Dieser begleitet uns bei den Reisen in andere Ebenen unseres Bewusstseins, um Lösungen zu finden und Heilungsprozesse in Gang zu bringen. Unser spiritueller Helfer kann in Form eines uns zugedachten Krafttiers, einer weisen Frau oder eines weisen Mannes auftreten. Er bringt uns zu bestimmten Plätzen, an denen wir Informationen in Form von entsprechenden Bildern, Situationen, Personen oder Gegenständen wahrnehmen können. Die so erhaltenen Informationen sind für unsere Problemstellung von Bedeutung und können in die alltägliche Realität integriert werden.

Was bewirkt Neuroschamanismus?

Oft tritt während einer schamanischen Reise das Phänomen auf, dass wir von alten Denkmustern und schädigenden Geisteshaltungen befreit werden. Das hat zur Auswirkung, dass wir uns zwar an solche Muster erinnern können, diese aber keinen Einfluss mehr auf unsere Gefühle, Emotionen und unser Verhalten haben. Bevor dieser Transformationsprozess stattfindet, behindern aber oft alte Gewohnheiten und Denkmuster diesen Veränderungsprozess. Sobald wir uns darauf einlassen, erfolgt durch den Schamanismus eine Neuausrichtung vorhandener Strukturen im Gehirn. Dadurch entsteht ein weitgehend gutes, kreatives und angstfreies Leben.

Ihre Workshop-Begleiter

Dr. Gerald Pohler MSc
Psychotherapeut und klinischer Psychologe, studierte Psychologie (Dr. phil.), Verhaltens-, Neuro- und Kognitionsbiologe (MSc), Zusammenarbeit mit Paul Uccusic FSS.

Ernst Stöger
Schamanischer Praktiker, neuroschamanische Beratungen, Ausbildungen: FSS, Harner, Goodman, Initiation und schamanische Erfahrungen in Indonesien, Bali.